Der (un)sichtbare Dom – Zur Geschichte des romanischen Doms
Bereits vor dem heute bekannten gotischen Dom gab es eine Domkirche St. Peter in Regensburg. Erste Kirchenbauten an diesem Ort sind bereits seit über 1.200 Jahren belegt. Der heutige gotische Dom wurde ab 1275/76 nach einem verheerenden Brand errichtet und im Laufe der Jahrhunderte erweitert und vervollständigt. Wo sich jedoch der (un)sichtbare romanische Dom befand, wie er ausgesehen haben könnte und welche Rolle der Domkreuzgang dabei spielt, erfahren Sie während dieser Führung durch die Jahrhunderte der Regensburger Domgeschichte.
Sonntag, 18. Oktober 2026
16 Uhr (ca. 60 Minuten)
Keine Anmeldung erforderlich
8 Euro / erm. 5 Euro / Kinder bis 16 Jahre frei
Ticket & Treffpunkt im Infozentrum DOMPLATZ 5
Der Dom Code: Farben, Zahlen und verborgene Zeichen
Der Dom fasziniert, zieht uns in seinen Bann – beim Betreten spüren wir eine fast greifbare Atmosphäre. Warum ist das so? Es gibt eine verborgene Ordnung, eine tiefere Struktur, die den Dom durchzieht: ein harmonisches Gesamtkunstwerk. Nichts ist zufällig, alles hat eine Bedeutung. Der Dom spricht eine Sprache, die oft verborgen bleibt, aber stets präsent ist. Diese „Codes” erscheinen wie ein Rätsel, dessen Lösung nicht immer sofort zugänglich ist. Warum steht der Dom St. Peter auf zwölf Pfeilern? Warum trägt Maria einen blauen Mantel? Um solche Symbole zu verstehen, braucht es oft kleine Hinweise, die uns helfen, die tiefere Botschaft zu entschlüsseln. Lassen Sie sich begleiten und entdecken Sie die versteckten Codes des Dom – Verbindungen, die nicht nur hier, sondern in vielen Kirchen zu finden sind.
Freitag, 23. Oktober 2026
16 Uhr (60–75 Minuten)
Keine Anmeldung erforderlich
8 Euro / erm. 5 Euro / Kinder bis 16 Jahre frei
Ticket & Treffpunkt im Infozentrum DOMPLATZ 5
Domkreuzgang: Wiederentdeckung des europäischen Juwels
Im nordöstlichen Areal des Regensburger Doms befindet sich eine ursprünglich romanische Doppelkreuzganganlage, die kunst- und architekturgeschichtlich ein Denkmal von europäischem Rang darstellt. Die Doppelkreuzganganlage besteht aus dem Domkapitelhaus, dem westlichen Domkreuzgang, dem Mortuarium, der Allerheiligenkapelle, der Kapelle St. Stephan (im Volksmund auch „der alte Dom“ genannt) sowie dem östlichen Domkreuzgang.
Samstag, 31. Oktober 2026
16 Uhr (ca. 60 Minuten)
Anmeldung erforderlich unter 0941 597-1662
8 Euro / erm. 5 Euro / Kinder bis 16 Jahre frei Ticket & Treffpunkt im Infozentrum DOMPLATZ 5
Makaber, makaber … Totengedenken im Wandel der Zeit
Gruselige Verkleidungen, „Süßes oder Saures” und Horrorfilme sind heute typisch für den Spätherbst, doch das war nicht immer so. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich die Rituale und Symboliken des Totengedenkens verändert, auch wenn der Tod stets ein faszinierendes Thema blieb. Besonders um Allerheiligen, wenn der Nebel über die Felder zieht und die Dunkelheit früh hereinbricht, drängen sich Gedanken an Vergänglichkeit und Tod auf. In der Basilika St. Emmeram erzählen 48 Epitaphe vom Umgang mit dem Tod, mit Vanitas-Motiven wie Totenköpfen und Engelsfiguren, die das Vergängliche symbolisieren. Detaillierte Grabmäler und eine Krypta erinnern an eine Zeit, in der der Tod nicht nur gefürchtet, sondern auch geehrt wurde.
Die Gedenkstätten in St. Emmeram zeigen, wie der Tod von einer Faszination und düsteren Schönheit begleitet wird, die auch heute noch spürbar ist trotz sich verändernder Traditionen.
Termine:
Samstag, 24. Oktober 2026
Donnerstag, 29. Oktober 2026
jeweils 17 Uhr (ca. 60 Minuten)
Keine Anmeldung erforderlich
8 Euro / erm. 5 Euro / Kinder bis 16 Jahre frei
Ticket & Treffpunkt in der Vorhalle der Basilika St. Emmeram
Für weitere Informationen und zur Anmeldung wenden Sie sich an:
Infozentrum DOMPLATZ 5
Domplatz 5
93047 Regensburg
Tel.: (0941) 597-1662
E-Mail