Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege, 20. – 22.11.2026

© Stadt Regensburg, Amt für kulturelles Erbe; Motiv: Georg Tassev

Mit dem Thema „hin- und hergerissen. Regensburg und sein Umland zwischen Historismus und Modernisierung“ lädt das Regensburger Herbstsymposion für Kunst, Geschichte und Denkmalpflege vom 20. bis 22. November 2026 wieder zu einer spannenden Auseinandersetzung mit der Geschichte Regensburgs und der Oberpfalz ein. Die Vorträge finden im Großen Runtingersaal statt, der Festakt wird im Auditorium des Thon-Dittmer-Palais abgehalten.

Seit vier Jahrzehnten prägt das Regensburger Herbstsymposion das kulturelle und wissenschaftliche Leben der Stadt. Die traditionsreiche Veranstaltungsreihe findet seit 1986 unverändert am dritten Novemberwochenende statt und zählt zu den wichtigsten Foren für den Austausch über Kunst, Geschichte und Denkmalpflege in Ostbayern.

Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung steht die Zeit um 1900, als Regensburg und sein Umland zwischen dem Wunsch nach Modernisierung und der Bewahrung historischer Strukturen standen. Die Referentinnen und Referenten beleuchten die Auswirkungen des Historismus auf Architektur, Städtebau, Denkmalpflege und Tourismus und gehen der Frage nach, wie diese Epoche das Bild der Stadt bis heute prägt.

Den Auftakt bildet am Freitag die Begrüßung durch Wolfgang Dersch, Kulturreferent der Stadt Regensburg. Anschließend widmen sich die Vorträge unterschiedlichen Facetten des Historismus, darunter der Inszenierung historischer Denkmäler, der Freilegung der Porta Praetoria oder der historistischen Architektur im Regensburger Umland.

Am Samstag stehen Fragen der Modernisierung und der Denkmalpflege im Fokus. Zum Festakt am Abend spricht Dr.-Ing. Alexander Wiesneth, Hauptkonservator bei der Bayerischen Schlösserverwaltung, über innovative Bautechnik in der Oberpfalz des 19. Jahrhunderts und die Eisendachwerke über der Walhalla und der Befreiungshalle. Musikalisch gestaltet wird der Abend von der Meisterklasse für Klavier und Kammermusik des Von-Müller-Gymnasiums Regensburg.

Den Abschluss bilden am Sonntag Führungen zur Eisenbahn- und Straßenbahngeschichte Regensburgs sowie zu historistischen Fassaden im Stadtgebiet.

Veranstaltet wird das Herbstsymposion vom Amt für kulturelles Erbe der Stadt Regensburg gemeinsam mit dem Kunstquartier am Dom, dem Historischen Verein für Oberpfalz und Regensburg, dem Oberpfälzer Kulturbund e. V., der Vereinigung Freunde der Altstadt Regensburg e. V. und weiteren Partnern. Die Teilnahme an sämtlichen Vorträgen ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen und das vollständige Programm finden Sie hier oder auf der Internetseite der Stadt Regensburg.

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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